Viele Menschen können nicht mehr die Augen davor verschließen, dass die Krise sie auch persönlich trifft: Inflation, Nebenkosten und die nächste Mieterhöhung steht schon ins Haus. Das Geld wird jeden Monat weniger. Viele wissen einfach nicht mehr, wo sie noch sparen sollen. Unbeeindruckt von dieser Krise erhöhen viele Vermieter*innen weiterhin turnusgemäß die Miete. In der Regel alle drei Jahre. Wer einen Staffel- oder – noch schlimmer – Indexmietvertrag hat, muss jährlich draufzahlen, bei letzterem misst sich die Mieterhöhung an der Inflation.
Zeit für eine bundesweite Mietenbilanz.
Wie dramatisch die Mietsteigerungen bei vielen Menschen sind, macht das Tool „Meine Mietenbilanz“ der Kampagne Mietenstopp sichtbar. Der hierfür entwickelte Mietenbilanz-Rechner zeigt, wie stark die Mieten in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen sind und welch enormes gesellschaftliches Problem diese extreme Erhöhung bundesweit darstellt.
Mieter*innen können sich ihre ganz persönliche Mietsteigerung über die letzten Jahre berechnen lassen. Das Ergebnis kann auf Wunsch in Form eines automatischen Schreibens direkt an die zuständigen Politiker*innen in den örtlichen Wahlkreisen, dem Bundeskanzler und den zutändigen Ministerien per Mail und auf Social Media weitergeleitet werden.

